Wenn digitale Workflows an ihre Grenzen stoßen
Die Digitalisierung hat die Zahnmedizin längst erreicht – aber noch nicht immer durchdrungen. Während Scanner, CAD/CAM-Systeme und Planungssoftware heute zum Standard gehören, kämpfen viele Praxen und Labore mit einem ganz anderen Problem: Die Systeme sprechen nicht die gleiche Sprache. Daten müssen manuell exportiert, importiert, geprüft und nachbearbeitet werden. Schnittstellen bremsen Prozesse, die eigentlich Zeit sparen sollen. Und was als Effizienzgewinn gedacht war, endet häufig in Mehraufwand.
Genau hier setzt eine neue Entwicklung aus dem Harz an: Das Start-up DentalTwin, bekannt für seine KI-Lösungen in der Zahnmedizin, hat ein Tool geschaffen, das Ordnung in das digitale Durcheinander bringt und das Potenzial hat, ein entscheidendes Bindeglied im dentalen Workflow zu werden.
Der Schlüssel liegt in der Verbindung
In vielen Praxen und Laboren existieren hochmoderne Systeme nebeneinander, aber weniger miteinander. Ob Implantatplanung, CAD-Design, Fräsmaschinen oder Cloud-Portale: Jedes System folgt eigenen Logiken, Formaten und Speicherorten. Der Datentransfer kostet Zeit und ist fehleranfällig.
Hier kommt die neue DentalTwin-Plattform ins Spiel: COORDINATOR fungiert als digitale Schaltzentrale zwischen verschiedenen Softwaresystemen. Sie sorgt dafür, dass Datensätze aus dem IO-Scan, aus der CAD-Planung oder aus der KI-Rekonstruktion automatisch synchronisiert werden. Das Ziel ist ein durchgängiger Workflow, der vom Scan bis zur fertigen Arbeit ohne manuelle Zwischenschritte funktioniert.
Praktischer Nutzen statt bloßes Tech-Versprechen
Was zunächst nach technischer Detailfrage klingt, hat konkrete Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit. In der Praxis bedeutet jede entfallene Schnittstelle weniger Klicks, weniger Fehler, weniger Wartezeiten.
COORDINATOR überträgt Daten mit offenen Formaten, die mit gängigen Systemen kompatibel sind, cloudbasiert und in Echtzeit. Dadurch entfällt der ständige Wechsel zwischen Softwarelösungen, der bisher oft als unausweichlich galt.
Für Praxen und Labore, die bereits mit digitalen Workflows arbeiten, ist das ein großer Schritt in Richtung Automatisierung. Besonders interessant wird die Lösung für Teams, die mehrere Systeme parallel nutzen oder im Austausch zwischen Praxis und Labor stehen.
Ein leiser, aber spürbarer Effizienzgewinn
Der Effekt wird vor allem kontinuierlich sichtbar. Indem COORDINATOR den Informationsfluss vereinfacht, werden Fehlerquellen minimiert, Prozesse gestrafft und Mitarbeitende entlastet. Die Integration erfolgt ohne zusätzliche Hardware oder aufwendige Schulungen. Die Plattform arbeitet im Hintergrund, während der Fokus auf der Behandlung bleibt.
Gerade im Zusammenspiel mit anderen DentalTwin-Produkten wie etwa der KI-basierten Kieferrekonstruktion entfaltet die Lösung ihr volles Potenzial. Statt einzelner Tools entsteht ein digitales Ökosystem, das Prozesse verbindet und Entscheidungen beschleunigt.
Digitalisierung braucht Brücken
Der Fortschritt in der Zahnmedizin wird neben neuen Geräten oder Softwaregenerationen vor allem von der Fähigkeit beeinflusst, Systeme smart miteinander zu verknüpfen. Wer die Kommunikation zwischen ihnen vereinfacht, gewinnt Zeit, Sicherheit und Planbarkeit.
Mit COORDINATOR schließt DentalTwin eine Lücke, die viele bisher einfach hingenommen haben. Das macht die Lösung zu einem Katalysator für digitale Zusammenarbeit. Denn echte Effizienz entsteht dort, wo Technologie sich vernetzt.
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Quelle:DentalTwin