Wirtschaftsnachrichten für Zahnärzte | DENTAL & WIRTSCHAFT
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Eine verlorene Prothese ist mehr als nur finanzielle Belastung. Oft können sich Menschen mit Pflegebedarf nicht an neuen Zahnersatz gewöhnen. Die Folgen: Sie können nicht richtig kauen, müssen auf weiche oder pürierte Nahrung ausweichen. Das erhöht das Risiko von Mangel-ernährung, Gewichtsverlust und Verdauungsproblemen. Auch die Sprachfähigkeit leidet erheblich. Hinzu kommt die psychische Belastung: Ohne Prothese fühlen sich viele Patienten entstellt. Scham, Rückzug und Unsicherheit sind die Folge. Selbst alltägliche Situationen wie Essen in Gesellschaft werden zur Belastungsprobe.

Verhindern lässt sich der Verlust nicht, aber Prothesen werden oft wiedergefunden und können durch eine dauerhafte Kennzeichnung wieder dem Besitzer zugeordnet werden. Schon bei der Herstellung kann das Zahnlabor Namen oder Initialen einarbeiten. Bewährt sind die Lasergravur und das Einlegen von Namensschildern. Dünne Metall- oder Kunststoffplättchen mit Name oder Initialen werden beim Herstellen oder Reparieren in die Prothese eingearbeitet und mit Kunststoff übergossen. Beide Verfahren vereinen Haltbarkeit, Hygiene und Lesbarkeit. Mittlerweile werden auch digitale Verfahren wie Barcodes, Chips oder QR-Codes angeboten, für die spezielle Lesegeräte notwendig sind.

Dieser Verlust von Zahnprothesen ist ein ernstzunehmendes Problem mit medizinischen, psychischen und finanziellen Folgen. Wenn Pflegekräfte geschult, Zahnärzte regelmäßig vor Ort und Prothesen korrekt gekennzeichnet sind, steigt die Lebensqualität für Senioren deutlich.

Quelle:

www.prodente.de

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