Wirtschaftsnachrichten für Zahnärzte | DENTAL & WIRTSCHAFT
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Frau Bilotta, wie wichtig ist das Thema Wirtschaftlichkeit aktuell im Praxisalltag?

Gina Bilotta: Wirtschaftlichkeit spielt heute eine größere Rolle denn je. Viele Praxen stehen unter zunehmendem Druck: steigende Kosten, wachsender Verwaltungsaufwand und gleichzeitig der Anspruch, eine hohe Behandlungsqualität sicherzustellen. Das bedeutet, dass Abläufe immer stärker hinterfragt und optimiert werden müssen. Es geht weniger um einzelne große Einsparungen, sondern vielmehr um viele kleine Stellschrauben im Alltag, die in Summe einen spürbaren Unterschied machen.

Welche Rolle spielen dabei ausIhrer Sicht Instrumente?

Gina Bilotta: Instrumente werden häufig unterschätzt, weil sie auf den ersten Blick nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten ausmachen. Tatsächlich beeinflussen sie aber jeden einzelnen Behandlungsschritt. Sie entscheiden darüber, wie effizient gearbeitet werden kann, wie viel Zeit ein Eingriff in Anspruch nimmt und auch, wie oft ein Instrument gewechselt werden muss. Genau hier liegt der wirtschaftliche Hebel: nicht im Einkaufspreis, sondern in der Leistung im täglichen Einsatz.

© Komet

Mit einer Steigerung der Schärfe und Schneidleistung schneidet Rocky mit beispielloser Präzision und Geschwindigkeit durch keramische Materialien.

Das heißt, Wirtschaftlichkeit entsteht eher über Zeit als über Materialkosten?

Gina Bilotta: Genau. Ein Instrument, das bei jeder Anwendung ein paar Sekunden oder Minuten spart, macht sich über viele Behandlungen hinweg deutlich bemerkbar. Gleichzeitig spielt auch die Standzeit eine große Rolle. Wenn ein Instrument länger konstant leistungsfähig bleibt, reduziert das nicht nur den Materialverbrauch, sondern sorgt auch für gleichbleibende Abläufe ohne unnötige Unterbrechungen.

Können Sie das an konkreten Produkten aus Ihrem Bereich verdeutlichen?

Gina Bilotta: Ein gutes Beispiel ist der Kronentrenner Rocky. Gerade bei vollkeramischen Materialien wie Zirkon sind viele herkömmliche Instrumente schnell an ihrer Leistungsgrenze. Rocky wurde genau für diese Herausforderung entwickelt. Durch seine hohe Initialschärfe und die deutlich verbesserte Schneidleistung ermöglicht er ein schnelleres und zugleich kontrolliertes Arbeiten. Gleichzeitig überzeugt er durch eine hohe Standzeit, sodass die Leistung über einen längeren Zeitraum konstant bleibt. Das sorgt nicht nur für Effizienz, sondern auch für mehr Planbarkeit im Behandlungsablauf. Ein weiteres Beispiel ist der Amalgamentferner H4A. Die Entfernung alter Füllungen gehört zum Praxisalltag, stellt aber gleichzeitig Anforderungen an Sicherheit und Effizienz. Durch die optimierte Schneidengeometrie arbeitet der H4A besonders effizient. Der Abtrag erfolgt schneller und kontrollierter, wodurch sich die Behandlungszeit spürbar verkürzt. Gleichzeitig wird die Reibung auf der Amalgamfüllung reduziert, was auch die Freisetzung von Quecksilberdämpfen verringern kann. Das bedeutet mehr Sicherheit für Patient und Team und gleichzeitig ein effizienterer Ablauf. Der Zeitgewinn pro Behandlung ist vielleicht klein, summiert sich aber über viele Anwendungen hinweg.

© Komet

Dank seiner optimierten Schneidengeometrie arbeitet der H4A nicht nur effizient, sondern reduziert die Emission potenziell schädlicher Quecksilberdämpfe.

Spiegelt sich dieser Effekt auch in Ihrem Austausch mit Praxen wider?

Gina Bilotta: Ja, absolut. Das Feedback aus der Praxis zeigt sehr deutlich, dass vor allem die Kombination aus Leistungsfähigkeit und Standzeit entscheidend ist. Viele Anwender berichten, dass sie den Unterschied im täglichen Arbeiten schnell merken, insbesondere durch weniger Kraftaufwand, gleichmäßigeres Arbeiten und insgesamt flüssigere Abläufe. Genau das sind die Faktoren, die im Alltag den Unterschied machen.

Vielen Dank für das Gespräch.

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