Wirtschaftsnachrichten für Zahnärzte | DENTAL & WIRTSCHAFT
Patienteninformation

Der Großteil der Ärzte entscheidet sich beim Hitzeschutz für bauliche Maßnahmen (58,3 %). 29,3 % passen zudem bei Hitzewellen die Praxisabläufe an und verschieben beispielsweise Sprechzeiten in die Morgen- und Abendstunden. 27,3 % der Ärzte berät Patienten außerdem gezielt zum Umgang mit Hitzewellen.

Eher selten bieten Ärzte dagegen Informationsmaterialien zum Thema Hitze an: 5,9 % von ihnen gaben an, Flyer bzw. Plakate einzusetzen oder entsprechende Infos für Patienten auf ihrer Praxis-Website bereitzustellen. An Fortbildungen zum Thema Hitze haben bisher lediglich 3,3 % der Befragten teilgenommen.

Tipps für Patienten bei Hitzewellen

Diese gängigen Tipps gegen Hitze vermitteln Ärzte ihren Patienten:

  • Den Kopf vor Sonne schützen
  • Sich im Schatten aufhalten
  • Die Mittagshitze meiden und den Alltag an die Hitzewelle anpassen
  • Helle, weite und atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle oder Leinen.
  • Mehr als üblich trinken, sofern keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen.
  • Hitzeverträglichkeit von Medikamenten beachten. Hohe Temperaturen können die Wirkung einiger Arzneimittel verändern oder unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Vor allem Blutdruckmedikamente müssten im Sommer oft niedriger dosiert werden.

Mit den Ad-hoc-Befragungen aus der Reihe „im Fokus“ beleuchtet die Stiftung Gesundheit seit Anfang 2022 in jedem Quartal ein Thema, das die Ärzteschaft in der ambulanten Versorgung bewegt. An der repräsentativen Befragung im Juni 2023 nahmen 825 Ärzt:innen teil. Die Antwortquote lag bei 7,0 %.

Quelle: Stiftung für Gesundheit