Wirtschaftsnachrichten für Zahnärzte | DENTAL & WIRTSCHAFT
Checklisten
Inhaltsverzeichnis

In Zahnarztpraxen zählt IT‑Sicherheit zu den zentralen Voraussetzungen für einen reibungslosen Arbeitsalltag – und für den Schutz sensibler Patientendaten. Cyberangriffe, Systemausfälle oder veraltete Software können nicht nur die Praxis lahmlegen, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Diese Checkliste zeigt Schritt für Schritt, wie Praxen ein rechtssicheres und praxistaugliches IT‑Sicherheitskonzept aufbauen.

1. Passwörter & Zugriffsmanagement

  • Starke Passwortrichtlinien definiert (Länge, Komplexität)

  • Passwortmanager im Einsatz

  • Regelmäßige Passwortänderungen geplant

  • Rechtevergabe nach Rollenprinzip (Need-to-Know)

  • Zugänge ehemaliger Mitarbeiter sofort deaktiviert

2. Netzwerk- und Gerätesicherheit

  • Firewall aktiv und regelmäßig überprüft

  • WLAN strikt getrennt: Praxisnetz / Teamnetz / Gastnetz

  • Sichere Routerkonfiguration (kein Standardpasswort!)

  • Einsatz von VPN für externe Zugriffe

  • Mobile Geräte verschlüsselt und passwortgeschützt

3. Virenschutz & Malware-Abwehr

  • Antivirenlösung auf allen Geräten installiert

  • Automatische Updates aktiviert

  • E-Mail-Filterung gegen Phishing eingerichtet

  • Regelmäßige Scan-Routinen definiert

4. Patch- und Update-Management

  • Liste aller Geräte und Software vorhanden

  • Betriebssystem-Updates automatisiert

  • Softwareupdates regelmäßig geprüft

  • Kritische Sicherheitsupdates priorisiert

  • Dokumentation von durchgeführten Updates

5. Datensicherung & Backup

  • Tägliche Backups (3‑2‑1-Regel)

  • Getrennte Offline- oder Cloud-Backups

  • Backups verschlüsselt und zugriffsgeschützt

  • Regelmäßige Restore-Tests durchgeführt

  • Verantwortlichkeiten klar definiert

6. Datenschutz & rechtliche Vorgaben

  • DSGVO-konformes Sicherheitskonzept dokumentiert

  • TOMs (technische und organisatorische Maßnahmen) aktualisiert

  • AV-Verträge mit IT‑Dienstleistern abgeschlossen

  • Lösch- und Archivierungsfristen definiert

  • Zugriffsprotokolle regelmäßig kontrolliert

7. Notfall- und Reaktionsplan

  • Szenarien definiert (Cyberangriff, Systemausfall, Datenverlust)

  • Notfallkontakte hinterlegt (IT-Dienstleister, Kammer, Datenschutzbehörde)

  • Schritt-für-Schritt‑Anleitung für Mitarbeitende vorhanden

  • Ersatzprozesse ohne EDV definiert

  • Wiederanlaufplan dokumentiert

8. Schulung & Sensibilisierung des Teams

  • Jahresplan für IT‑Sicherheitsschulungen

  • Phishing-Trainings durchgeführt

  • Verhaltensrichtlinien klar kommuniziert

  • Meldewege bei Verdachtsfällen etabliert

Bitte beachten Sie: Dieser Beitrag dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine Beratung durch einen IT-Experten. Der Inhalt wurde mit Unterstützung einer KI erstellt.

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